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Junge Union sucht politische Talente |
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Sonntag, den 22. Januar 2012 um 00:00 Uhr |
Um das kommunalpolitische Geschehen in Kaarst künftig stärker mitgestalten zu können, hat die größte politische Nachwuchsorganisation der Stadt ihre innere Struktur überdacht und Aufgaben verteilt. Profitieren könnte die CDU: Sie braucht junge, engagierte Mitglieder. Die letzten öffentlich dokumentierten Forderungen sind genau ein Jahr alt. Im Januar 2011 gab die Junge Union (JU) Kaarst der CDU-Fraktion drei konkrete Anregungen für die Haushaltsberatungen mit auf den Weg – das Neubaugebiet Haindörnchen und den inzwischen gebauten Spielplatz, das Thema "Streetworker" und die Auflösung der Artothek betreffend. Seither haben die Kaarster von der größten politischen Nachwuchsorganisation ihrer Stadt nicht mehr viel gehört. Das soll sich ändern. Auf ihrer Klausurtagung am vergangenen Wochenende hat sich die JU Kaarst für das Jahr 2012 neu aufgestellt. Zentrales Thema des zweitägigen Treffens, heißt es, sei die innere Struktur der Gruppe gewesen. "Wir haben einige aktive junge Leute, die noch nicht viel Erfahrung in der politischen Arbeit gesammelt haben", sagt JU-Vorsitzender Christian Götzen. Deshalb riefen sich die Teilnehmer zunächst in Erinnerung, wofür die Junge Union Kaarst überhaupt steht: "Wir vertreten die Interessen der Jugendlichen auf politischer Ebene und bieten politische Weiterbildung. Geselligkeit und neue Freundschaften besitzen aber einen genauso hohen Stellenwert", so Götzen. "Alles zusammen", ergänzt seine Stellvertreterin Miriam Faust, "schafft die richtige Motivation für eine effiziente und erfolgreiche Arbeit." Die Erwartungen an den christdemokratischen Nachwuchs sind jedenfalls hoch, auch, weil die "alternde" CDU in Kaarst – wie alle Parteien – dringend mehr junge, engagierte Mitglieder braucht. 2014 stehen die nächsten Kommunalwahlen an.Und rein rechnerisch stehen die Chancen, dass sich in den Reihen der JU Kaarst neue politische Talente finden, tatsächlich nicht schlecht. Mit mehr als 450 Mitgliedern ist der Stadtverband nicht nur die stärkste politische Nachwuchsorganisation in Kaarst, sondern auch auf Kreisebene. Zum Vergleich: Die Junge Union in Neuss hat circa 370 Mitglieder. "Das", sagt Götzen, "ist ein Netzwerk, das es zu nutzen und zu pflegen gilt." Um das kommunalpolitische Geschehen in Kaarst künftig auf einer breiten Basis beobachten und mitgestalten zu können, hätten sich nicht nur Vorstandsmitglieder bereiterklärt, jugendrelevante Bereiche wie Schule, Jugendhilfe, Sport und Planung federführend zu betreuen, sagt die JU. "In erster Linie sollen sie die öffentliche Diskussion verfolgen und einfach die Augen und Ohren offen halten", erklärt Miriam Faust. Bei regelmäßigen Sitzungen berichteten sie dann über Aktuelles aus in ihren Bereichen, um dann ein Meinungsbild dazu abzufragen und gegebenenfalls ein weiteres Vorgehen vorzubereiten. Denn: "Am besten lernt man in der Praxis, wie Kommunalpolitik funktioniert, und nicht durch einen Frontalvortrag", sagt die 17-Jährige. NGZ-Online: http://www.ngz-online.de/kaarst/nachrichten/junge-union-sucht-politische-talente-1.2677782 |
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Aktualisiert ( Montag, den 23. Januar 2012 um 10:46 Uhr )
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Samstag, den 05. Februar 2011 um 00:00 Uhr |
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Aktualisiert ( Samstag, den 05. Februar 2011 um 15:12 Uhr )
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Pressemitteilung zu den aktuellen Haushaltsberatungen |
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Sonntag, den 30. Januar 2011 um 00:00 Uhr |
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Der neu gewählte Vorstand der Jungen Union Kaarst setzt auch in 2011 die Tradition fort, sich aktiv an den Haushaltsberatungen zu beteiligen und Anträge an die CDU Fraktion zu richten. Am vergangenen Wochenende hat sich die JU Kaarst intensiv mit dem Haushaltsentwurf der Verwaltung beschäftigt. So bleiben für das Neubaugebiet ‚Haindörnchen’ in Driesch aus Sicht der JU Fragen offen. „Die JU ist der Auffassung, dass aufgrund der stetig wachsenden Anwohnerzahlen die ewigen Diskussionen ein Ende finden müssen“, äußert sich JU-Vorsitzender Christian Götzen. Neben dem Endausbau der Straße und der Errichtung der Straßenbeleuchtung, die nach Vorstellung der JU für den ersten Bauabschnitt wegen der vielen dort bereits jetzt lebenden Anwohner in 2011 realisiert werden soll, müsse auch die Spielplatzfrage geklärt werden. „Wir sind der Auffassung, dass eine vernünftige Entscheidung gemeinsam mit den engagierten Anwohnern gefunden werden muss“, erklärt Christian Götzen weiter. Dabei solle ein echter Spielplatz als Kommunikationspunkt geschaffen, zugleich aber der weiterhin angespannten Haushaltslage Rechnung getragen werden. Außerdem spricht sich die Junge Union nicht nur angesichts der schwierigen Haushaltslage gegen den SPD-Antrag aus, einen Streetworker für das Kaarster Stadtgebiet einzustellen. Für einen Streetworker bestehe schlichtweg kein Bedarf. „In Kaarst herrschen keine wirklichen Probleme mit Gewalt, Prostitution, Drogen oder Obdachlosigkeit. Eine sogenannte ‚Szene’ existiert nicht. Ein Streetworker, der eine vermittelnde Funktion hat, wäre im Ergebnis arbeitslos“ weiß JU-Vorsitzender und Sozialpädagoge Christian Götzen. Demnach wäre es reine Verschwendung, Geld für einen Streetworker in den Haushalt einzustellen. Da der Haushalt trotz steigender Steuereinnahmen weiterhin nicht ausgeglichen ist, begrüßt die JU Kaarst den generellen Sparkurs der Verwaltung, sieht allerdings noch zusätzliche Sparmöglichkeiten im Kulturbereich, der bisher von Sparanstrengungen ausgenommen werden soll. Besonderes Einsparpotential besteht aus Sicht der JU bei der Artothek, da über die vergangenen Jahre nur sehr wenige Kunstwerke ausgeliehen wurden. „So wurden im Jahr 2009 etwa nur 10 Bilder ganzjährig ausgeliehen. Die Artothek wird damit faktisch von der Bevölkerung nicht angenommen“, erklärt die stellvertretende JU-Vorsitzende Miriam Faust. Die Unterhaltung der Artothek wird demnach nicht durch die Einnahmen der Ausleihen gedeckt. „Aus diesem Grund fordern wir die Auflösung der Artothek und Versteigerung der Kunstwerke. Der Erlös sollte dann in einen Fond zur Förderung kultureller Schulprojekte gelangen. So könnten laufende Kosten gespart und die kulturelle Bildung in unserer Stadt gestärkt werden“, erklärt Christian Götzen. |
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Aktualisiert ( Sonntag, den 30. Januar 2011 um 14:50 Uhr )
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Junge Union hat neue Spitze |
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Dienstag, den 25. Januar 2011 um 00:00 Uhr |
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Der 22 Jahre alte Christian Götzen löst Natalie Panitz als Vorsitzender der JU Kaarst ab. Zur Jahreshauptversammlung kamen auch die Landtagsabgeordneten Jörg Geerlings und Lutz Lienenkämper. Die Junge Union (JU) Kaarst hat eine neue Spitze: Christian Götzen löst Natalie Panitz (20) ab, die zwei Jahre im Amt war und aus beruflichen Gründen nicht erneut kandidiert hatte. Auch sonst drehte sich das Personalkarussell auf der Jahreshauptversammlung in der CDU-Geschäftsstelle an der Matthias-Claudius-Straße. Schnee und Glatteis schränkt offenbar auch die Mobilität junger Menschen erheblich ein: Die Jahreshauptversammlung war so schlecht besucht wie nie zuvor – selbst nach längerer Wartezeit waren nur 16 JU-Mitglieder erschienen. Die Wahlen gingen reibungslos über die Bühne. Der 22 Jahre alte Christian Götzen aus Kaarst wurde ohne eine einzige Gegenstimme bei einer Enthaltung gewählt. Der Sozialpädagoge hat soeben sein Studium abgeschlossen. Er gehört erst seit einem Jahr der Jungen Union an, war vor 12 Monaten auf Anhieb zum Geschäftsführer gewählt worden. "Ich habe nach meinem Studium Zeit, mich der Aufgabe zu widmen und werde euch nicht enttäuschen", versprach der frisch Gewählte. Götzens Vorgängerin Natalie Panitz hatte erklärt, sie müsse sich verstärkt ihrer Ausbildung zur Bankkauffrau widmen. Auch der bisherige stellvertretende Vorsitzende Martin Meyer stand für eine Wiederwahl nicht mehr zur Verfügung. Neu gewählt wurde deshalb die 17-jährige Miriam Faust, ebenfalls mit überwältigender Mehrheit. Sie absolviert zurzeit ein Jahrespraktikum im Bebop. Der neue Geschäftsführer heißt Jan Wisner – der 22-jährige Zivildienstleistende will BWL studieren. Kassierer Lars Christoph wurde für weitere zwei Jahre im Amt bestätigt. Folgende acht JU-Mitglieder ließen sich zu Beisitzern wählen: Alex Witte, Stefan Reinelt, Marcel Stenner, Fabian Klein, Sven Ladeck, Natalie Panitz, Daniel Stelzmann und Martin Meyer. Natalie Panitz warb für die Teilnahme an der Klausurtagung der Jungen Union, die am 22. und 23. Januar in Bonn stattfinden wird. An diesem Wochenende wird die politische Jahresplanung festgezurrt und inhaltlich über wichtige Themen diskutiert. Neben Lutz Lienenkämper MdL war als Gast auch Jörg Geerlings (38) aus Neuss gekommen. Der Landtagsabgeordnete ist Mitglied der jungen Gruppe im Landtag. Stimmenverluste für die CDU seien auch mit dem "relativ missglückten Start der Bundesregierung" zu begründen, sagte Geerlings. Was er beklagte: "Es wird im Landtag zu wenig über die Landespolitik diskutiert." Er kritisierte die "zu hohe Neuverschuldung" und dass Rot-Grün das mehrgliedrige Schulsystem aus ideologischen Gründen abschaffen wolle. Sein Fazit: "2010 war kein leichtes, aber ein spannendes Jahr." NGZ Online: http://www.ngz-online.de/kaarst/nachrichten/Junge-Union-hat-neue-Spitze_aid_946152.html |
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Aktualisiert ( Dienstag, den 25. Januar 2011 um 20:42 Uhr )
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Politik in Schule bringen |
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Donnerstag, den 29. April 2010 um 00:00 Uhr |
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Wie gibt man der Kommunalpolitik für Jugendliche ein Gesicht? Diese Frage wurde in Kaarst schon höchst unterschiedlich beantwortet. Wirklich zufriedenstellend waren sie alle nicht. Die Junge Union hat deshalb über die CDU-Ratsfraktion einen Antrag in den Jugendhilfeausschuss eingebracht. "Wir wollen eine funktionierende Alternative zum Jugendparlament und anderen Formen der offenen Beteiligung von Jugendlichen an der kommunalen Politik", sagt Christian Götzen, Geschäftsführer der Jungen Union. Geht es nach den Plänen der Union, dann werden sich Vertreter aller Ratsfraktionen – unabhängig von Wahlterminen – einmal jährlich im Rahmen des Politik- und Sozialkundeunterrichts einer Diskussion mit den Schülern stellen. Diese soll von den Lehrern mit den Schülern vorbereitet und moderiert werden. "Die Erfahrung zeigt, dass nur eine verbindliche Form der Beteiligung Früchte trägt. Das Interesse der Jugendlichen ist da, muss aber ein wenig gelenkt werden. Mit dem Schritt in die Schule geht die Politik den richtigen Weg", ist CDU-Stadtverbandschef Lars Christoph überzeugt. Dabei gehe es keineswegs darum, eine CDU-Veranstaltung zu generieren. "Die Federführung würde das Jugendamt übernehmen, praktisch als neutrale Instanz. Dort liefen die Fäden zusammen, würden die Termine koordiniert", stellt CDU-Jugendexpertin Uschi Baum die Pläne vor. Tatsächlich sind sogar die Grünen, die bisher immer das Jugendparlament als ihre präferierte Form der Jugendbeteiligung protegiert hatten, von den Unions-Plänen angetan. "Wir würden mitmachen. Schließlich ist alles gut und richtig, was Jugendliche und Politik näher zusammenbringt. Weiterhin werden wir aber an dem Jugendparlament als ständige Möglichkeit für junge Politik festhalten", sagt Grünen-Chef Christian Gaumitz. Die JU will die Diskussionen an allen weiterführenden Schulen im Stadtgebiet etablieren, hat vorab bereits die Bereitschaft der Schulleiter abgefragt. Dort kennt man die Podiumsdiskussionen mit Politikern ja schon, allerdings immer nur im Wahlkampf. "Ich halte es grundsätzlich für eine gute Idee, wenn eine regelmäßige Form etabliert würde", sagt Brigitte Brinkmann, Schulleiterin am Albert-Einstein-Gymnasium. Ihre Kollegin Gisela Saßmannshausen ist aufgeschlossen, sieht dem Projekt aber enge Grenzen gesetzt. "Die Lehrpläne im Politik- und Sozialwissenschaftsunterricht sind klar definiert. Der Kommunalpolitik kann nicht über Gebühr Raum beigemessen werden", so Saßmannhausen. JU-Geschäftsführer Götzen verspricht derweil alle Unterstützung. "Denn mit der Beteiligung der Jugendlichen wird Demokratie lebendiger." NGZ Online: http://www.ngz-online.de/kaarst/nachrichten/CDU-Politik-in-Schulen-bringen_aid_848579.html |
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Aktualisiert ( Donnerstag, den 29. April 2010 um 18:58 Uhr )
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